Pfingstrose - Päonie

Dem Leben Raum geben

Wenn Licht auf Dunkelheit fällt, siegt immer das Licht.
Umgekehrt geht’s nicht.
(Vera Birkenbihl)

Frisch zurück nach 10 Tagen Auszeit fühle ich sehr intensiv, was es bedeutet, dem Leben Raum zu geben.
Sich neu entdecken, andere Menschen und Kulturen erleben, herausfordernde Situationen fühlen und durchgehen, die Freiheit, den Tag nach Lust und Laune gestalten, sich dem Moment hingeben, spontan und flexibel sein, alte Gewohnheiten erkennen und so vieles mehr.

Das mit den Gewohnheiten habe ich sehr deutlich gespürt, als ich wieder zu Hause war.
Die 10 Tage Abstand waren lange genug, um alles hier mit etwas anderen Augen neu zu sehen. Zu schauen, worauf freue ich mich besonders, was fühlt sich anstrengend an und darf sich verändern. Und vieles wird bleiben, wie es ist, weil es mir dienlich ist und Freude macht.
Einmal mehr habe ich mir vorgenommen, weniger zu machen. Was mir schwer fällt, weil ich so viele Ideen habe und gerne aktiv bin.
Eile mit Weile. Die alten Sprichwörter sind wundervoll.
Also starte ich einen neuen Anlauf, werde das ein oder andere weglassen, und sorgfältig entscheiden, was kommen darf und mir mehr Phasen für „nichts“ und Natur, Garten, Spazieren einplanen.
Das fühlt sich gut an. Erden, ankommen, Phasen der Stille.

Gestartet bin ich heute in den „neuen Alltag“ mit einer ganz besonderen Klang-Matinee.
Etwas Eigenartiges hatte es damit auf sich.
In den letzten Tagen haben sich alle Teilnehmer, die kommen wollten, abgesagt. Bis auf eine.
Ein kleiner innerer Impuls wollte schon flüstern „Sag es ab, lohnt sich doch nicht“, aber die andere Stimme war deutlich und klar: „Es wird stattfinden. Und wenn es nur für eine Person ist, dann ist genau das in diesem Moment richtig.“
Was bedeut es überhaut, dass sich etwas lohnt? Wer legt hier welchen Maßstab an? 

Und so habe ich es gemacht. Es war eine sehr berührende Klang-Stunde, eine 1:1 Bespielung am ruhigen, sonntäglichen Vormittag.
Auf meine Eingangsfrage „Was wünscht du dir heute vom Gong?“ wurde ein Thema benannt und das haben wir mit in die Klänge genommen. Fein schwingend, auch mal kraftvoll oder kaum hörbar leise, variierend in Kombination mit anderen Instrumenten und Rhythmen.
Wir sind beide da hinein und hindurch „getaucht“ und die Rückmeldung war lang und ausführlich. Zusammengefasst „Wow – was für eine Reise“.
Mir wurde wieder so klar, dass es  nicht darauf ankommt, wie viele Menschen zu einer Veranstaltung kommen, es geht nicht um „höher-schneller-weiter“. 
Sondern sich dem Moment hinzugeben im Vertrauen, dass es genau so kommt, wie es soll.

Ihr Lieben, mal schauen, was die nächsten Wochen bringen. Ich gehe in großer Vorfreude und im Vertrauen, dass uns immer das Richtige geschieht. Manchmal bedeutet das eine große Kraftanstrengung, mit Hindernissen und Schwierigkeiten umzugehen, aber auch das Leben in seiner Fülle und allem, was uns geschenkt wird zu genießen.
Diese Fülle und Schönheit spiegelt für mich in der Blüte der Pfingstrose, die mich in voller Blüte hier zu Hause empfangen hat.

Diese Fülle und Schönheit teile ich gerne mit euch in Yoga & Klang und freue mich auf unsere Begegnungen.

Bild einer Möve für den Newsletter

Anmeldung für den Newsletter

Bitte schicke mir den monatlichen Newsletter mit aktuellen Veranstaltungen, neuen Terminen, Kursen und weiteren Angeboten.